11. Olympus
Downhill in Zagreb am 10.-11.5.2003
Überblick
über eine "gelungene Veranstaltung"
Freitag:
Mit viel Motivation und guter Laune sind wir aus Zadar aufgebrochen
um pünktlich zum Red Bull Challenge zu sein. Kurz vor der Abfahrt
wurde noch schnell mit dem "Organisator" telefoniert um die
letzten Einzelheiten abzusprechen. Als wir in Zagreb auf dem Platz eingetroffen
waren, gab es zwar zahlreiche Zuschauer und ambitionierte Biker die
sich von den Trial-Fahrern etwas abschauen wollten. Jedoch fehlte vom
Veranstalter sowie vom Organisator jede Spur. - Die Trial-Show fand
einfach nicht statt!
Samstag:
So wie der Freitag aufgehört hat, hat der Samstag begonnen. Der
Zieleinlauf war noch nicht eimal aufgebaut, obwohl die Trainingsläufe
schon am Freitag hätten beginnen sollen. Die Seilbahn konnte den
Betrieb nicht aufnehmen, da kein Strom vorhanden war. Somit fielen bis
14.00 Uhr auch die Trainingsläufe aus. Das Seilbahnpersonal ließ
sich davon jedoch nicht beeindrucken und ging dennoch pünktlich
in den Feierabend.
Sonntag:
Nachdem schon so viel schief ging, wäre es ein Wunder gewesen,
wenn der Sonntag glatt über die Bühne gegangen wäre.
Die Trainingsläufe begannen wieder deutlich später als vom
Organisator am Samstag den Fahrern zugesichert wurde.
Somit war in den Teams jede Menge unzufriedenes Gebrummel zu hören.
Während des gesamten Renntages wollte die gute Stimmung nicht so
recht aufkommen. Weder bei den Zuschauern noch bei den Teilnehmern war
"Jubelgeschrei" zu hören. Die stahlenden Gesichter gab
es dann auch nur zur Siegerehrung.
Insgesamt waren 140 Fahrer aus ca. 10 Länder am Start. Zuschauer
gab es deutlich weniger als im vergangenen Jahr - das Wetter war ausgezeichnet
- also konnte es daran nicht gelegen haben.
Nach dem Rennen nutzen wir die Gelegenheit uns mit den Downhillern zu
unterhalten und einige Meinungen zu erfragen.
"Die Organisation war ein einziges Chaos, aber die Strecke - ja
die Strecke war erste Sahne!"
Zum Abschluß:
Der Organisator war mit "seiner" Veranstaltung zufrieden. |